27 September 2018

Passione Alfa Romeo – Attraktive Mischung aus Vergangenheit und Zukunft

Passione Alfa Romeo hat am Samstag, 22. September 2018 rund 4‘000 Alfa-Liebhaber aus ganz Europa nach Hinwil gelockt: Die Besucher konnten neben den Vintage-Fahrzeugen des Museo Storico in Arese und dem Showcar des Alfa Romeo Sauber F1 Teams auch die exklusiven Highlights der aktuellen Produktion bestaunen.

Am vergangenen Samstag, 22. September 2018 fand im Verkehrssicherheitszentrum TCS Betzholz in Hinwil bei Zürich die grösste Alfa Romeo-Veranstaltung in Europa statt. Nicht weniger als 442 ausgestellte Modelle und rund 4‘000 Teilnehmende waren vor Ort. Die Begeisterung der vielseitigen "Alfisti" unterschiedlichster Altersgruppen trug wesentlich zum einzigartigen Charakter dieser Veranstaltung bei.

Der Tag stand im Zeichen der Leidenschaft für eine Marke mit einer unnachahmlichen und glorreichen Vergangenheit, die auch dank ihrer Rückkehr in die Formel 1 immer noch tiefe Emotionen weckt. Auch namhafte Sammler präsentierten ihre seltenen Schönheiten: den Alfa Romeo 6C 1750 Supersport Spider Zagato (1929), den 33 Stradale (1933), den 8C 2‘300 (1932), den Alfa Romeo TIPO 33/2 in den Versionen Daytona, Spider (1968).

Für zusätzliche Begeisterung sorgte die Ausstellung des Wagens des Alfa Romeo Sauber F1 Teams, gemeinsam mit Fahrzeugen aus dem Museo Storico Alfa Romeo, La macchina del tempo in Arese, sowie den besten Fahrzeugen der aktuellen Produktion.

Giulia Quadrifoglio NRING und Stelvio Quadrifoglio NRING

Im Bereich des Motorhome Alfa Romeo konnten die Sonderserien vom Nürburgring, die Giulia Quadrifoglio NRING und der Stelvio Quadrifoglio NRING, bewundert werden. Diese beiden Modelle in limitierter Serie mit umfangreichen technischen Merkmalen sind in der EMEA-Region in einer Auflage von nur 108 Stück pro Modell erhältlich; eine Anspielung auf das 108-jährige Jubiläum der Marke, das am 24. Juni 2018 gefeiert wurde. Sie sind eine Hommage an die Rekorde der beiden Wagen auf der legendären deutschen Rennstrecke.

Die Giulia Quadrifoglio „NRING" und der Stelvio Quadrifoglio „NRING" verkörpern die technische, sportliche und stilistische Spitze der Marke. Sie werden von einem Bi-Turbo 2.9 V6 Motor mit 510 PS angetrieben, der im Stelvio erstmals mit dem neuen Q4-Allradantrieb kombiniert wird. Mit einem 600 Nm Drehmoment, einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 283 km/h legte der Stelvio die 20,832 km der Nordschleife in 7'51,7" zurück. Die Giulia Quadrifoglio erreichte dank perfekt ausbalanciertem Gewicht eine Höchstgeschwindigkeit von 307 km/h und eine Gesamtzeit von 7'32" - was ein Rekord für viertürige Limousinen darstellt.

Die beiden Fahrzeuge bieten den Kunden zudem ein exklusives und unterhaltsames Fahrerlebnis. Sammler und besonders treue Kunden kommen in den Genuss einer Fahrt auf dem Nürburgring und erleben am Steuer eine Verschmelzung von Spitzenleistung und Technologie. De facto bieten die „NRING"-Modelle neben der Quadrifoglio-Ausführung auch ein spezielles „Welcome Kit".

Alfa Romeo 4C

Neben den Limited Editions von Giulia und Stelvio standen auch zwei Sonderserien des Alfa Romeo 4C vor Ort: „Competizione" als Coupé und „Italia" für den Spider. Das Coupé ist mit starker Rennausrichtung deutlich sportlicher, während der Spider einen eleganteren Charakter hat und gleichzeitig in der Lage ist, eine atemberaubende Performance zu liefern. Beide werden von einem 1750ccm Turbo-Benzinmotor 240 PS aus Aluminium mit Ladeluftkühler und kontinuierlichen Zweiphasen-Variatoren angetrieben. Diese beiden Serien haben in limitierter Auflage eine stilistische Neuausrichtung erhalten und verfügen über ein exklusives Design. Das Coupé kommt in der Farbe Vesuvio Matte Grey daher. Die roten Nähte der Sitze setzen im Inneren des Wagens farbliche Akzente. Die Spider Sonderserie „Italia" besticht mit der Karosserie in Misano Blue. Schwarz glänzende Stosstangen-Einsätze und gelbe Bremssätze runden den Auftritt ab.

Emotionen am Steuer

Die zahlreichen Besucher der Veranstaltung hatten zudem die Möglichkeit, die Modelle Giulia, Stelvio und 4C auf dynamischen Parcours zu erleben. Die Quadrifoglio-Reihe bot dabei ein besonderes Fahrerlebnis. Immenser Fahrspass war an Bord der mit Benzin- und Dieselmotoren bis 280 PS und Automatikgetriebe ausgestatteten Modelle Giulia und Stelvio garantiert.

Alfa Romeo Sauber F1 Team

Alfa Romeo kehrte dank einer technischen und strategischen Partnerschaft mit Sauber nach mehr als 30 Jahren zurück in die Formel 1. Das Team mit Standort in Hinwill verfügt über eine beeindruckende Erfahrung. Für Fans und Anhänger trägt die Saison Früchte: Die Piloten Charles Leclerc und Marcus Ericsson haben bereits Meisterschaftspunkte gewonnen. Dass Weltmeister Kimi Räikkönen für die nächsten beiden Saisons unterschrieben hat, ist ein Beweis dafür, dass sich das Team auch für die FIA Formel-1-Weltmeisterschaft im nächsten Jahr grosse Ziele gesteckt hat.

FCA-Erbe

Alfa Romeo hat sich durch legendäre Modelle und grosse Siege in die kollektive Erinnerung eingebrannt und damit bedeutende Kapitel in der Geschichte des Motorsports geschrieben. Die Historie der Marke befeuert noch immer die „Passione Alfa Romeo", weswegen die Veranstaltung ohne die grossartigen Autos, die sonst im Museo Storico in Arese zu bewundern sind, nicht vollständig gewesen wäre. Fahrzeuge, die fast die Hälfte der Geschichte von 1930 bis 1975 erzählen, werden von FCA Heritage präsentiert. Die Abteilung der Gruppe widmet sich der Erhaltung, Förderung und Aufwertung des historischen Erbes der italienischen FCA-Marken und beschäftigt sich mit Modellen der Unternehmenssammlung sowie die der Kunden.

Das älteste Modell ist ein atemberaubender Alfa Romeo 6C 1750 Gran Sport von 1930. Die Legende der Mille Miglia mit 1752 cm3 Doppelnocken-Sechszylindermotor erreichte 1930 zum ersten Mal eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 100 km/h und wurde von Nuvolari und Guidotti gefahren.

Der Alfa Romeo GP Typo B P3 von 1932 ist ebenfalls eng mit Nuvolari verbunden: Er gilt als einer der besten jemals gebauten Rennwagen und wurde von Vittorio Jano speziell für den Grand Prix entwickelt. Leicht und mit einem 8-Zylinder-Reihenmotor ausgestattet, gewann er sein erstes Rennen, den Grossen Preis von Italien 1932, mit „Mantouan Volant" am Steuer.

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg und nach dem beeindruckenden Erfolg von 1950, als Giuseppe „Nino" Farina im letzten Rennen den Weltmeistertitel gewann, beschloss Alfa Romeo 1951, den Alfetta wieder ins Rennen zu schicken. Der Alfa Romeo GP Typo 159 Alfetta konnte bei der Weltmeisterschaft mit Fangio am Steuer erneut gewinnen.

Alfa Romeo 1900 Super Sprint (1954): Um dem Werbeslogan gerecht zu werden, der den 1900 als „das Familienauto, das Rennen gewinnt" verkaufte, und um einen stärkeren Motor zu ermöglichen, verstärkte Alfa Romeo 1954 die Bohrung des Kolbens um zwei mm auf einen Hubraum von 1‘975 cm3 (gegenüber den ursprünglichen 1‘884 cm3) und steigerte damit die Leistung. Diese neuen Versionen wurden mit dem Namenszusatz „Super" gekennzeichnet und traten in den 1950er Jahren in der Kategorie Gran Turismo an.

Der 1970 produzierte Alfa Romeo 1750 GT Am ist eine weitere Legende von Alfa Romeo. Im Gegensatz zu dem in Europa verkauften Modell ist der 1750 GTV - von dem der GT Am (für „Amerika") abstammt - mit dem indirekten mechanischen Einspritzsystem Spica ausgestattet, das den amerikanischen Emissionsvorschriften entsprach und für den Rennsport sehr gut geeignet war. Mit seiner aggressiven Optik und seinem 220 PS starken Motor war er 1970 bei der GT-Europameisterschaft ein grosser Erfolg, als er mit dem Top-Piloten Toine Hezemans, dem „Fliegenden Holländer", die Fahrerwertung gewann. Bei der „Passione Alfa Romeo" wurde er von Ivan Capelli gefahren, der sich Alfa Romeo anschloss und die Formel-3-Europameisterschaft 1984 im Martini MK42 mit Alfa-Romeo-Motor gewinnen konnte.

Der Alfa Romeo 33 TT 12 wurde 1973 beim „Spa-Francorchamps 1000 km" vorgestellt, als sich die Weltmeisterschaft für Automarken grosser Beliebtheit erfreute und beträchtliche Investitionen der wichtigsten Hersteller für sich verbuchen konnte. Die Nummer „33" wurde 1967 eingeführt. Die Buchstaben „TT" bedeuteten „Tubular Frame", abgeleitet von seinem Vorgänger, dem 33 TT3 mit V8-Motor, während „12" die Zylinderanzahl des brandneuen Drei-Liter-Boxermotors markierte, der mehr als 500 PS lieferte und eine Geschwindigkeit von 330 km/h erreichen konnte. Bei der „Passione Alfa Romeo" wurde er von Arturo Merzario gefahren, der 1975 die Weltmeisterschaft für Automarken am Steuer des TT12 gewann.

 

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Serenella Artioli De Feo
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